Auf einen Antrag der Grünen Fraktion hin hat der Kreistag einen besseren Schutz von Vögeln und Fledermäusen an Kreis eigenen Gebäuden beschlossen. Dazu gehört der Schutz vor dem Zusammenstoß mit Glasscheiben sowie das Anbringen von Nisthilfen. Die Umsetzung des Beschlusses soll in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) erfolgen.
„Glasscheiben sind eine große Gefahr für heimische Vögel, aber auch für seltene Zugvögel“, sagt Kreisrat Dr. Oliver Seth. „Ein paar schwarze Vogelaufkleber anzubringen, hilft da leider nichts. Deswegen ist es gut, dass der Landkreis jetzt bei den eigenen Gebäuden zeigt, wie es richtig geht.“
In der Stadt gibt es außerdem viele Vogel- und Fledermausarten, die an und in Wänden und Dachstühlen brüten. Wenn die Häuser renoviert und besser gedämmt werden, dann gehen dort die Möglichkeiten zum Nestbau verloren. Außerhalb der Stadt stehen wiederum nur sehr wenige Wände und Höhlen für Spatz, Mauersegler und Mehlschwalbe zur Verfügung. Gerade deswegen, betont Kreisrat Dr. Philipp Bauer, sei es wichtig, zusätzliche Nisthilfen zu schaffen.



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