Straßlach-Dingharting – heute und morgen

Als kleine Gemeinde am Rand von München steht Straßlach Dingharting vor vielfältigen Herausforderungen. Auf der Bürgerversammlung zog die Gemeinde Bilanz ihrer Arbeit im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Mittel.

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Weit vorne steht die Wahrung des sozialen Miteinanders, das die Grundlage zahlreicher kommunaler Einrichtungen und Initiativen bildet. Dazu gehören die Unterstützung älterer Menschen sowie die geplante Schaffung von Möglichkeiten für betreutes Wohnen, die eine verlässliche Perspektive für kommende Jahre bieten sollen. Hohe Aufmerksamkeit und Förderung erfahren die örtlichen Vereine, deren Engagement das Gemeindeleben an vielen Stellen prägt. Die Verwaltung betonte ausdrücklich den hohen Wert der vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten, ohne die viele Angebote nicht möglich wären.

Eine weitere Hauptkomponente des kommunalen Handelns ist eine funktionierende Infrastruktur, die das alltägliche Leben erst ermöglicht. Die Gemeinde stellte dafür mehrere Projekte vor, die den Erhalt und die Weiterentwicklung zentraler Strukturen sichern sollen. Dazu zählen die geplante Straßensanierung, der weitere Ausbau des Glasfasernetzes zur Stärkung der digitalen Leistungsfähigkeit sowie Maßnahmen zur zuverlässigen Energie- und Stromversorgung.

Bei all diesen Themen wurde deutlich, dass Klimaanpassung und Klimaschutz eine immer größere Rolle spielen. Die Gemeinde investiert in Photovoltaikanlagen auf kommunalen Liegenschaften, prüft die Anpassung des Heizwerks an mögliche geothermische Anbindungen und beteiligt sich aktiv an übergeordneten Konzepten zur nachhaltigen Entwicklung. So wird sichtbar, dass beide Schwerpunkte – ein starkes soziales Gefüge und eine belastbare Infrastruktur – nur im Zusammenspiel zukunftsfähig bleiben.

Den Wunsch des Bürgermeisters nach einer vernünftigen Zusammensetzung des Gemeinderats wollen wir als Grüne unterstützen.

Autor: Andreas Grimm

 

 

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